Skip Pahler - Malerei, Grafik, Plastik, Design

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Impressionen












Märkische Allgemeine Zeitung vom 31.07.2015 von Christin Schmidt

Skip Pahler stellt im Rathenower Torhaus aus

Mit 18 ging er zu Marine und gab sich den Namen Skip. Aber nur kurz währte das Abenteuer auf dem Wasser. Heute lässt Skip Pahler in seinem Atelier zu lauter Musik den Pinsel tanzen. Was dabei entsteht ist ab 1. August im Rathenower Torhaus auf dem Weinbergfriedhof zu sehen.

Rathenow. „Warum muss ich meine Bilder an die Wand hängen? Das macht jeder. Es ist meine Ausstellung und ich mache es so, wie ich es will.“ Der Berliner Künstler Skip Pahler hat seinen eigenen Kopf und den setzt er auch durch, nicht mit Kraft, sondern mit der ihm eigenen charmant-dreisten Art. Donnerstagvormittag packte Pahler zahlreiche Bilder, Grafiken und Plastiken in der kleinen Galerie im Torhaus aus, wo der sympathische Provokateur nun nach 2008 bereits zum zweiten Mal seine Arbeiten präsentiert. Schnell war klar, der Raum bietet nicht genug Platz, um jedes Bild an die Wand zu hängen. Also beschloss Pahler, alles, was nicht an die Wand passt, auf den Boden zu stellen, statt es wieder einzupacken. Schließlich kann so ein Perspektivenwechsel nicht schaden. Im besten Fall regt er sogar zum Nachdenken an. Genau das will Skip Pahler ohnehin erreichen.

„Niemand auf der Welt bekommt so viel dumme Sätze zu hören, wie die Bilder in einer Ausstellung.“ Diesen Satz hat der 75-Jährige eingerahmt. Als mahnende Botschaft stellt er ihn in seinen Ausstellungen auf. Er will dem Publikum nicht erklären, was er sich gedacht hat als er dieses oder jenes Werk schuf. Das Denken überlässt er dem Betrachter – in der Hoffnung, dass der dies auch tut. „Ich habe das Bild für mich gemalt, nicht für Dich. Du musst selbst herausfinden, was Du beim Betrachten empfindest“, macht der Künstler deutlich.

     Ein künstlerischer Tausendsassa

Pahler schafft mit der Anordnung seiner Werke imaginäre Linien im Raum. Drei zentrale Punkte finden sich in einzelnen Werken, dazwischen werden in den Bildern Geschichten erzählt. Zum Beispiel die vom Hahn, der auf dem Stein der Weisen steht. Oder die Geschichte vom Stier, jenem imposanten Tier, das in der großen Arena nicht nur gegen den Torero kämpft, sondern auch gegen das Gespött der Zuschauer, die nach seiner Niederlage lechzen.

„Ich provozieren gern“, gesteht Pahler mit schelmischem Grinsen. Ein kurzer Blick auf sein Werk bestätigt das: Nackte Leiber mit verdrehten Gesichtern, ein Clownsgesicht, das am Boden liegt, das Wort Freiheit in Spiegelschrift, eine gekreuzigte Figur, verhüllt und mit weiblichen Rundungen. Pahler spielt mit religiösen Symbolen, er ist ein künstlerischer Tausendsassa, der mit verschiedensten Materialien und Gedanken spielt. Kreide, Acryl, Glas, und Holz, Tusche und Seidenpapier, Gips, Kupfer und vieles mehr dient ihm als Material für seine künstlerischen Abenteuer.

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Skip Pahler - Die kleine Bettlerin 

Katherina Gerold - Michael Heyers - Hans Könings - Stefanie Nückel - Skip Pahler - Christiana Wirthwein-Vormbäumen

Kunsthalle am Goetheplatz, 14827 Wiesenburg/Mark im Naturpark Hoher Fläming.
18. Ausstellung: Mo-Fr von 15-18 Uhr, Sa+So von 13-18 Uhr, Eintritt frei

Menschenbilder – Szenen des Lebens (Märkische Allgemeine vom 27.11.2012)

Ein Streifzug durch die 18. Ausstellung der Initiative „Kunstperle Fläming“

WIESENBURG - Ein violetter Hut auf dem Kopf und eine blaue Brille im Gesicht verbergen viel von der dennoch offenherzigen Person. Vorsicht scheint aber geboten: Es ist „Die Zinkerin“ beim Brett-, Würfel- und Kartenspiel – dargestellt von Skip Pahler. Greifbarer, doch nicht minder mysteriös, kommt die Schönheit – projeziert auf eine daneben stehende Schaufensterpuppe – quasi dreidimensional daher.

Diese Kombination ist zweifelsohne einer der Blickfänge in der Ausstellung „Menschenbilder“. Unter diesem Motto steht die 18. Auflage der Wiesenburger Kunsttage. Marita Vornbäumen, die seit anderthalb Jahren im Wiesenburger Schloss zu Hause ist und sich der Initiative „Kunst-Perle Fläming“ angeschlossen hat, war federführend bei der Auswahl von Hauptstadtkunst zur Abwechslung von den Werken der, wie zu vernehmen ist, durchaus nicht enttäuschten einheimischen Protagonisten. Bei einem Streifzug durch die Ateliers befreundeter Künstler in Berlin ist die nun präsentierte Kollektion an Werken zusammengekommen, die für den vergleichsweise allgemeinen Titel eine große Vielfalt und doch konkrete Arbeiten zeigt.

Beispielsweise bei den Schwarz-Weiß-Arbeiten von Hans Könings. Der Holländer nimmt fotografische Vorlagen, löst sie aus dem Kontext und übersetzt sie in Linoldrucke. Derart erfolgt beispielsweise bei seinen fünf „Berliner Männern“ individuelle Auseinandersetzung mit deren kollektiver Geschichte. Jeder für sich und erst recht alle gemeinsam sprechen den Betrachter an.

Szenen des Lebens hat nicht minder Christiana Wirthwein-Vormbäumen festgehalten. Schicht um Schicht legt sie bei ihren Aquarell-Werken auf das Motiv, wobei es wahlweise intensiv wie bei der „Maske“ oder schon fast als verblassender Moment daherkommt. So klar die Erotik das Thema von Stephanie Nückel ist, so breit gefächert sind bei ihr ebenfalls die Darstellungen. Schrille femmes fatales rückt sie ebenso ins Licht wie verträumte Romantikerinnen.

Von Katharina Gerold sind es vor allem die Skulpturen, die in den Bann ziehen. Sie formt tönerne Gestalten zwischen Realem und Abstrakten. Dabei ist es ihr Architektenblick, der Überflüssiges ignoriert und das Gebaute in den Mittelpunkt stellt. Mit mehr Farbe können die drei Figuren von Michael Heyers aus Kleinmachnow beeindrucken. „Waiting“, „Ich mach den Weg frei“ und „WWW – Willi walked wieder“, heißen sie. Alle aus dem gleichen Lindenholz gefertigt sind sie doch Unikate.

Das gilt nicht minder für die Entdeckungen, die sich in einem alten Spiegel machen lassen. „Bonjour Tristesse“ hat Skip Pahler auf die Leihgabe aus seinem Badezimmer geschrieben. Doch immerhin: Er ist schon so trübe und beschädigt, dass ein kleines Lächeln darin zum breiten Grinsen wird.



24. September 2011 bis 26. Oktober 2011

    Aagaard Galerie - 13467 Berlin - Alt-Hermsdorf 11



    Presse:

    vom 14. Oktober 2011

   Neue Ausstellung in der Galerie Aagard

   Der zerfallende Elefant
   Der 1940 in Berlin Zehlendorf geborene Maler Skip Pahler wurde vor allem durch ungewöhnliche Außen- und Innenwandbilder bekannt.
   Er gilt als ein in vielen Bildtechniken versierter Könner.

Alle Materialien werden verwendet
Die in Öl, Caparol, Pigmenten, Dispersion auf Leinen und Putz gefertigten Werke, zeichnen sich über das perfekte Formale hinaus durch Ideenreichtum und erhebliche Kühnheit aus. Inhaltlich wird die zeitgenössische Spanne von weitgehenden und totalen Abstraktionen bis zu philosophischen Aussagen ausgeschöpft. Dies geschieht in einer intensiven Farbigkeit. Beispiele sind die Arbeit „Sizilien“, Pigmente auf Putz, bei der das Wesen des Themas durch bloße Farbfindung wiedergegeben wird und die Mischtechnik auf Holz „Gedanken zur Zeit“. Doch es gibt auch kleinformatige zarte, blass getönte Zeichnungen, die durch ihre Spontaneität bestechen.

Auch Giebelgestaltungen

In Kontrast dazu entstanden etliche Bildgestaltungen an den Giebeln Berliner Häuser. Dabei hatte es nicht gleich mit der Kunst begonnen. Nach der Schulausbildung lernte er zunächst Kaufmann und dann Trickfilmzeichner in Berlin. Danach folgten noch Ausbildungen als Wandmaler, Grafiker und Fotomonteur. Das gelernte Handwerk – gerade auch in seiner Unterschiedlichkeit – prägen die Werke von Skip Pahler.

Der Berliner Künstler ist gegenwärtig in der Galerie Aagaard mit einer Ausstellung präsent.

Jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag können die Werke zwischen 16 und 19 Uhr betrachtet werden.
Galerie Aagaard in 13467 Berlin-Hermsdorf, Alt-Hermsdorf 11

  

     01. August bis 16. September 2008

     Rathenow - Torhaus im alten Hafen



Aus Vulkanisch - Erdfinster
An das Licht
Aus dem Meer
Auf die Füße
Auf das Land
Ei - Leben
Kindheit - Kreisel
Der Peitsche nicht
Der eigenen Kraft verpflichtet
Keine anderen Götter neben dir

Impressionen




































Fotos: Erich Rinderhagen / Barbara Pahler

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